Schriftenreihe Kontext

„Kontext“ ist eine Schriftenreihe für Studien im Übergangsbereich von Wissenschaft und Spiritualität. Sie entspricht einer Zeit, in der alte Gegensätze – wie der zwischen Glauben und Wissen – nicht mehr akzeptiert werden und prinzipielle Erkenntnisgrenzen nicht mehr gelten. Angesichts der Tatsache, dass auch im etablierten Wissenschaftsbetrieb längst spirituelle Gesichtspunkte Einzug halten, stellt „Kontext“ Beiträge zur Diskussion, in denen Ansätze eines erweiterten Wissenschaftsverständnisses ausgearbeitet werden.


  • Peter Krause
    Leben in der Todesnähe
    Rudolf Steiners Darstellungen zu Sterbeprozess und Tod des Menschen im Zusammenhang mit den Erkenntnissen der Humanmedizin
    Dieses Buch stellt die anthroposophische Sichtweise auf Sterben und Tod in den Kontext der neueren medizinischen Forschung. Auf eindringliche Weise konfrontieren sowohl spirituelle Sichtweisen wie auch nüchtern wissenschaftliche Fakten mit der Unausweichlichkeit und Realität des Todes. Dabei gelangt der Autor zu dem überraschenden Schluss, dass bereits Rudolf Steiner den Hirntod als Tod des Menschen aufgefasst […]

  • Ramon Brüll, Jens Heisterkamp (Hg.)
    Rudolf Steiner und das Thema Rassismus
    Frankfurter Memorandum
    Im Werk Rudolf Steiners kommen vereinzelt diskriminierende und rassistische Bemerkungen vor. Auf diese wiesen und weisen Kritiker der Anthroposophie hin. Von Seiten der anthroposophischen Bewegung wurde darauf in der Regel beschwichtigend mit dem Hinweis auf Steiners humanistisches Welt- und Menschenbild reagiert. Nichtsdestoweniger wurde das Thema Rassismus bei Steiner auch innerhalb der anthroposophischen Gesellschaft ernsthaft diskutiert […]

  • Ansgar Martins
    Rassismus und Geschichtsmetaphysik
    Esoterischer Darwinismus und Freiheitsphilosophie bei Rudolf Steiner
    In der öffentlichen Debatte um die Anthroposophie spielt der Vorwurf des „Rassismus“ gegen Steiner und seinen esoterischen Nachlass immer wieder eine Rolle. Neben polemischen Anschuldigungen und apologetischen Entgegnungen hat die Diskussion darüber auch einige wissenschaftliche Untersuchungen hervorgebracht. Aber auch hier gibt es noch Lücken. So ist bisher Steiners Aneignung und Wiedergabe der theosophischen „Wurzelrassen“-Lehre nach 1900 nur sporadisch erforscht. Vor allem aber fehlt eine chronologische und werkimmanente Nachzeichnung von Steiners über die Jahre schwankender Position zur „Rassenfrage“. Diese wird mit der Studie von Ansgar Martins nun erstmals vorgelegt.

  • Ralf Sonnenberg
    Anthroposophie und Judentum
    Perspektiven einer Beziehung
    Im Preis reduziert: Früher € 14,80, jetzt nur noch € 9,90!

    Anthroposophie und Judentum – eine Beziehung mit vielen Facetten, bisweilen kontrovers diskutiert. Autoren unterschiedlicher Fachrichtungen, Herkunft und Orientierungen sondieren ein bis dahin kaum erforschtes Feld. Umstrittene Äußerungen des Anthroposophie-Gründers Rudolf Steiner über die angebliche Überlebtheit des Judentums werden kritisch aufgearbeitet. Die mannigfaltige, bis in die Gegenwart andauernde Auseinandersetzung jüdischer Philosophen und Künstler mit dem umfangreichen Werk Rudolf Steiners bildet einen weiteren Schwerpunkt dieses Sammelbandes.

  • Christian Grauer
    Am Anfang war die Unterscheidung
    Der ontologische Monismus. Eine Theorie des Bewusstseins im Anschluss an Kant, Steiner, Husserl und Luhmann
    Die Spaltung von Subjekt und Objekt, von Idee und Wirklichkeit, von Sein und Bewusstsein beherrscht seit jeher das westliche Denken. In einem mutigen Entwurf zeigt die vorliegende Studie einen Weg, diese Gegensätze in Form eines „ontologischen Monismus’“ auf ihre ursprüngliche Einheit zurückzuführen. Anknüpfend an Kant, Husserl, Steiner und Luhmann entwickelt der Autor einen eigenständigen Ansatz der Bewusstseinsphänomenologie, welcher auf philosophischer Basis zu Perspektiven für die letzten Fragen gelangt: Warum ist überhaupt etwas? Gibt es einen Grund aller Erkenntnis? Damit wird das Buch gleichzeitig eine erkenntnistheoretische Grundlegung für die Erfahrung der spirituellen Einheit von Mensch und Welt.

  • Michael Habecker
    Ken Wilber – die integrale (R)EVOLUTION
    Einführung in Theorie und Praxis eines neuen spirituellen Ansatzes.
    Mit immer neuen Entwürfen arbeitet der amerikanische Bewusstseinsforscher Ken Wilber an einer neuen spirituellen Synthese menschlichen Wissens. Dieses Buch ist eine der ersten Darstellungen Wilbers in deutscher Sprache, die gerade auch die jüngste Entwicklungsphase Wilbers berücksichtigt und ihre Folgen in zahlreiche Gebiete hinein praxisnah verfolgt.

  • Annegret Camps, Brigitte Hagenhoff, Ada van der Star
    Pflegemodell „Schöpferisch pflegen“
    Anthroposophie in der Praxis
    Im Zentrum des spirituellen, anthroposophischen Menschenbildes steht der Mensch, jeder einzelne, als ein unverwechselbares, im innersten Kern ewiges, göttliches Wesen.

  • Marianne Carolus
    Wie Schicksal spricht
    Menschenkundliche Studien zur Reinkarnationstherapie
    Obwohl die Reinkarnationstherapie eine noch vergleichsweise junge Richtung ist, kann sie an alte geistige Traditionen anknüpfen und bereits auf eine Reihe ausgearbeiteter Fachstudien aus neuerer Zeit zurückgreifen.

  • Jens Heisterkamp (Hg.)
    Die Jahrhundertillusion
    Wilsons Selbstbestimmungsrecht der Völker, Steiners Kritik und die Frage der nationalen Minderheiten heute
    Als «Vierzehn Punkte» ist das Programm Woodrow Wilsons bekanntgeworden, mit dem der US-Amerikanische Präsident 1918 ein Jahrhundert nationalistischer Bestrebungen einläutete. Was sich zunächst harmlos und vielleicht sogar verheißungsvoll anhörte, stellte sich schon bald als gefährliche geschichtliche Illusion und Konfliktquelle heraus. Für Europa jedenfalls, insbesondere für Ost- und Südosteuropa, sollte sich dieses Selbstbestimmungsrecht als gefährliche Zeitbombe erweisen, die bald hier, bald dort zur Explosion kommen musste.

  • Roland Benedikter
    Zeitgeist-Symptome
    Zwei Essays
    Roland Benedikter interpretiert die in Rede stehenden gesellschaftlichen Prozesse als Abspiegelung realer geistiger Imaginationen, welche die Evolution des Bewusstseins impulsieren. Dabei verbindet er umfassende Sachkenntnis sowohl des derzeitigen Standes gesellschaftlicher Entwicklungen als auch ihrer öffentlichen Reflexion, philosophischen Tiefsinn und ein niemals aufdringlich werdendes Engagement für ein spirituell-humanistisches Menschenbild, das ihm zum Kompass in den gegenwärtigen Turbulenzen permanenter Innovationsschübe wird. Ein Buch, dessen Lektüre den Blick auf die Welt verändert.

  • Nicanor Perlas
    Die Globalisierung gestalten
    Zivilgesellschaft, Kulturkraft und Dreigliederung
    Als Gegengewicht zur wirtschaftlichen und politischen Globalisierung unserer Tage kommt als ein dritter Faktor zunehmend der in Netzwerken organisierte Einfluss zivilgesellschaftlicher Initiativen in Betracht. Diese zivilgesellschaftlichen Aktivitäten in ihrer Qualität als kulturelle Macht zu verstehen und ihre historische Bestimmung im Rahmen einer »dreigegliederten« sozialen Ordnung freizusetzen, ist Ziel dieses aktuellen Essays.

  • Jens Heisterkamp (Hg.)
    Geist und Gehirn
    Beiträge zu einem monistischen Verständnis
    Die Widersprüchlichkeit aufzuweisen die darin liegt, dass sich der menschliche Geist auf allein materielle Substrate zurückführt, bildet eines der verbindenden Grundmotive der Aufsätze dieses Bandes. Außerdem geht es darum, im Diskurs zur Relation von Geist und Gehirn das Defizit an Erfahrungswissen auszugleichen, das in dieser Debatte auf der Seite des Geistes herrscht. Können Geist und Gehirn in einem nicht-reduktionistischen Modell wieder zusammengebracht werden?

  • Ted A. van Baarda (Hg.)
    Anthroposophie und die Rassismus-Vorwürfe
    Der Bericht der Niederländischen Untersuchungskommission "Anthroposophie und die Frage der Rassen"
    Mit dem hier vorgelegten Untersuchungsbericht stellt sich die Anthroposophie auf konstruktive Weise der Kritik und schließt sich aktiv dem Strom modernen Menschenrechtsdenkens an.