Bücher


  • Stefan Krauch, Rudolf Steiner
    Die Wochensprüche aus dem Seelenkalender Rudolf Steiners
    Tischkalender mit Aquarellen von Stefan Krauch
    1912 veröffentlichte Rudolf Steiner zum ersten Mal den Seelenkalender, die darin enthaltenen Sprüche sind als „Wochensprüche“„ bekannt geworden. Steiner: In diesem Kalender ist für jede Woche ein Spruch verzeichnet, der die Seele miterleben lässt, was in dieser Woche als Teil des gesamten Jahreslebens sich vollzieht. Was dieses Leben in der Seele erklingen lässt, wenn diese […]

  • Stefanie Gather, Silke Kirch
    Himmel. Erde. Menschen. Kunst.
    Sommerakademie Alfter
    Seit 1989 öffnet die Sommerakademie Alfter bei Bonn in den Semesterferien die Ateliers und Werkstätten der Alanus Hochschule für Kunst und Gesellschaft sowie des Alanus Werkhauses – mit Malerei, Bildhauerei, Tanz, Musik, Eurythmie, Schreibwerkstatt, Theater und experimentellen Angeboten. Als Forum für den Austausch von Jung und Alt, von bildenden und musischen Künsten ist die vierwöchige Veranstaltung selbst ein Soziales Gesamtkunstwerk.

  • Rainer Patzlaff
    Rudolf Steiner und das „Nicht-Wort“ in der Lyrik des 20. Jahrhunderts
    Ergänzender Essay zu dem Buch „WORT(W)ENDE – Die Geburt der modernen Lyrik im 20. Jahrhundert“
    Der vorliegende Essay Rainer Patzlaffs – in Ergänzung zu seinem Buch Wort(w)ende – nimmt die verbürgte Sympathie Rudolf Steiners für die Lyrik des Expressionismus zum Anlass, nach einer Verwandtschaft zwischen den Zielen des Expressionismus und den Anliegen des Begründers der Anthroposophie zu fragen.<br /><br /> Ausgehend von der Aufbruchsbewegung einer jungen Generation im beginnenden 20. Jahrhundert, die in der Figur des Jugendlichen als Hoffnungsträger des Neuen ihr Schlüsselthema fand, wird eine Nähe zu den Zielen der Anthroposophie deutlich: hier wie dort die Durchdringung der Lebenswelt mit Kunst, hier wie dort die Suche nach einer Wahrhaftigkeit, die alle Künste durchdringt. Daneben das Verstummen angesichts der Erschütterung durch den Ersten Weltkrieg und der leeren Phrasenhaftigkeit einer zu Worthülsen verkümmerten Sprache.<br /><br /> Gerade aber das Verstummen – und darin liegt eine weitere Parallele – ermöglicht nicht allein die Ausbildung einer neuen Sprache, sondern auch die Entstehung eines neuen Wahrnehmungsorgans, das zwischen den Worten und Sätzen findet, was aus den Worten selbst ausgezogen ist. Steiners Auffassung von der Entwicklung der Sprache wird hier für die Genese moderner Lyrik produktiv gemacht.

  • Rainer Patzlaff
    Wort(w)ende
    Die Geburt der modernen Lyrik im 20. Jahrhundert
    Rainer Patzlaff führt behutsam anhand von rund 40 modernen Gedichten von Hilde Domin, Rose Ausländer, Nelly Sachs und vielen anderen in die moderne Lyrik ein und zeigt auf, wie die Dichter*innen ihre Zeit verarbeiten (nicht aber von dem Zeitgeschehen determiniert werden) und zum Beispiel angesichts der Ereignisse des Ersten Weltkrieges nahezu verstummen.

    Das führt zu einer bisher ungekannten, nicht ohne Weiteres zugänglichen Form der Lyrik, zu einem Schweigen, zum Nicht-Wort. Patzlaff deutet an, wie sich dahinter eine anfängliche Wahrnehmung geistiger Realitäten verbergen könnte.

    Überraschend werden in diesem Zusammenhang auch Stellen aus Steiners Wahrspruchworte und dem Seelenkalender behandelt, wo es sich ebenso um ein Suchen nach Worten für eine Welt, die (noch) kaum beschrieben werden kann, handelt.

  • Deutsche Gesellschaft für das hochbegabte Kind (Hg.)
    Gesichter von Hochbegabung
    Die Vielfalt von Begabungen und Talenten
    Die Förderung von Begabungen ist seit vielen Jahren in die Schulpolitik und in der Schulpraxis in Deutschland fest integriert. Mit prägend für diese Entwicklung war die Arbeit der Deutschen Gesellschaft für das hochbegabte Kind (DGhK). Dennoch leidet die Umsetzung von Begabungsförderung wie jede inklusive Beschulung nach wie vor an typischen Problemen wie Zeit- und Geldmangel, […]

  • Ramon Brüll, Jens Heisterkamp (Hg.)
    Rudolf Steiner und das Thema Rassismus
    Frankfurter Memorandum
    Im Werk Rudolf Steiners kommen vereinzelt diskriminierende und rassistische Bemerkungen vor. Auf diese wiesen und weisen Kritiker der Anthroposophie hin. Von Seiten der anthroposophischen Bewegung wurde darauf in der Regel beschwichtigend mit dem Hinweis auf Steiners humanistisches Welt- und Menschenbild reagiert. Nichtsdestoweniger wurde das Thema Rassismus bei Steiner auch innerhalb der anthroposophischen Gesellschaft ernsthaft diskutiert […]

  • Peter Petersen
    Der Therapeut als Künstler
    Ein integrales Konzept von Künstlerischen Therapien und Psychotherapien
    Künstler ist der Therapeut nicht nur in den Künstlerischen Therapien. Jeder therapeutische Prozess basiert außer auf Lehrwissen und der Anwendung bewährter Methoden, in einem nicht geringen Maße auf Intuition und kreativem Handeln in der konkreten Arbeit mit dem Patienten. Auf der Basis seiner jahrzehntelangen Erfahrungen mit den verschiedenen Ansätzen stellt der Autor ein übergreifendes Konzept […]

  • Almar Christian von Wistinghausen
    Wir haben es gewagt
    Lebensbericht eines Pioniers der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise
    Eines der ersten Bücher, die wir im Info3 Verlag herausgegeben haben, war der Lebensbericht von Almar Christian von Wistinghausen: „Wir haben es gewagt“. Von Wistinghausen war 1924 der jüngste Teilnehmer am Landwirtschaftlichen Kurs Rudolf Steiners in Koberwitz und einer der Pioniere der Biologisch-Dynamischen Landwirtschaft. Das Buch beschreibt die gewagten und abenteuerlichen Anfänge von „Demeter“ im […]

  • Johannes Kiersch
    In „okkulter Gefangenschaft“?
    Von der gewordenen zur werdenden Anthroposophie
    Anthroposophische Institutionen blühen und gedeihen. Aber das Interesse am Kern der Sache geht zurück. Der „Kulturfaktor Anthroposophie“ ist in der Öffentlichkeit weit hinter seinen Möglichkeiten zurückgeblieben. Johannes Kiersch macht dafür weniger zivilisatorische Widerstände verantwortlich als vielmehr das Festhalten vieler Anthroposophen an überkommenden Denkformen.

  • Heinrich Koebel
    Die mit den Sternen tanzen
    Meditation konkret. Oder: Ein Eurythmiekurs in der Via Tevere

    Der Roman zur Eurythmie

    Rom im Sommer, ein Studio-Raum in einem alten Haus an der via Tevere hinter einer knarrenden Holztür. Hier macht ein Kreis junger Menschen die ersten Schritte auf dem Weg in die Eurythmie. In 21 Begegnungen tun die sehr unterschiedlichen Charaktere nicht nur erste Schritte in dieser neuartigen Bewegungskunst, sondern erarbeiten sich unter Anleitung von Meister Johannes auch die großen kulturgeschichtlichen und spirituellen Zusammenhänge der Tanzform.

  • Hans Bartosch
    Was noch erzählt werden muss
    Zeitgeschichte am Krankenbett
    Hans Bartosch hat als Krankenhaus-Pfarrer in Magdeburg über Jahre hinweg aus tausenden von Gesprächen eine Auswahl von berührenden Lebensgeschichten festgehalten. Entstanden ist dabei ein Panorama biographischer Miniaturen, die sich zu einer einzigartigen Chronik zusammenschließen: Hochbetagte Menschen, die die große Flucht 1945 überlebt und dabei Unfassbares mitgemacht haben, aber auch Täter- und Opfer-Geschichten aus dem real […]

  • Muhammad Sameer Murtaza
    Schalom und Salam
    Wider den islamisch verbrämten Antisemitismus
    Dr. Muhammad Sameer Murtaza, geboren 1981 in Oberwesel am Rhein, studierte Islamwissenschaft mit Schwerpunkt Islamische Philosophie und Politikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Seit 2010 ist er als erster Muslim externer Mitarbeiter der renommierten Stiftung Weltethos von Prof. Dr. Hans Küng. Dort forscht er zum jüdisch-muslimischen Dialog, über Gewaltlosigkeit aus den Quellen des Islam sowie über Gegenwartsströmungen im Islam, insbesondere zur Salafiyya. Seit dem Wintersemester 2016/2017 wirkt er auch als Lehrbeauftragter am Institut für Islamische Theologie in Osnabrück.

  • Michael Bockemühl
    Joseph Beuys
    Band 14 der Reihe "Kunst sehen"
    Edition "Kunst sehen" - Band 14.

    Dass schöpferische Gestaltung in jedem Moment möglich ist und stets neue subversive Kraft entfalten kann, zeigt die lebendige Begegnung von Bockemühl und Beuys, die der vorliegende Band eindrücklich entfaltet.

  • Michael Bockemühl
    Mark Rothko, Barnett Newman, Ad Reinhardt
    Band 12 der Reihe "Kunst sehen"
    Edition "Kunst sehen" - Band 12.

    Mit dem zwölften Band der Reihe Kunst Sehen rückt an die Stelle der Beobachtung der Wahrnehmungsvorgänge angesichts des Bildes eine umfassende Erfahrung, ein Eintauchen in Farbe, welche die Positionen von Subjekt und Objekt auflöst.

  • Michael Bockemühl
    Salvador Dalí
    Band 11 der Reihe "Kunst sehen"
    Edition "Kunst sehen" - Band 11.

    Dalí beherrscht – wie Bockemühl zeigt – das Spiel der Irritation gewohnter Deutungsmuster meisterhaft und entlarvt das Verhältnis von Gegenstand, Vorstellung und Begriff als ein hochgradig instabiles: Seine präzise realistische Malerei sorgt für eine verblüffende Illusionsbildung.

  • Michael Bockemühl
    Paul Klee
    Band 10 der Reihe "Kunst sehen"
    Edition "Kunst sehen" - Band 10.

    Farbtöne, Klangfarben, Harmonien – wie kein anderer Künstler der klassischen Moderne bewegte sich Paul Klee als Maler, Musiker und Schriftsteller virtuos zwischen den Genres, brachte sie in Austausch und überwand spielerisch die Grenze zwischen den bildenden und den performativen Künsten.

  • Michael Bockemühl
    Piet Mondrian
    Band 9 der Reihe "Kunst sehen"
    Edition "Kunst sehen" - Band 9.

    Piet Mondrian – ein Maler, der Abstraktion als innere Bewegungslogik der Gestaltelemente verstand und zugänglich machte: Das Serielle in seinem Schaffen lässt den Betrachter diesen Weg Schritt für Schritt mit vollziehen. Michael Bockemühl zeigt in seiner hier verschriftlichten Vorlesung zu Piet Mondrian, dass Reduktion ein essenzieller Bestandteil unserer Wahrnehmung ist, der uns die Augen für universale ästhetische Gestaltungsprinzipien öffnen kann.

  • Michael Bockemühl
    Emil Nolde
    Band 8 der Reihe "Kunst sehen"
    Edition "Kunst sehen" - Band 8.

    Emil Nolde, ein von den Nationalsozialisten verfemter Künstler und zugleich ein aktiver Antisemit – können wir seine Bilder heute überhaupt noch unbefangen ansehen? Michael Bockemühl stellte in seinen öffentlichen Vorlesungen zu Werken der künstlerischen Moderne das Sehen selbst in das Zentrum der Betrachtung. Nicht die historische und biografische Kontextualisierung, nicht Deutung und Interpretation sind von Interesse, sondern die Frage: Wie lassen uns die Bilder wahrnehmen?

  • Michael Bockemühl
    Wassily Kandinsky
    Band 7 der Reihe "Kunst sehen"
    Edition "Kunst sehen" - Band 7.

    In seinem Vortrag über Wassily Kandinsky formuliert der Kunsthistoriker Michael Bockemühl den Kern der Reihe Kunst sehen noch einmal neu und schließt damit zugleich an Kandinskys zentrale Schrift über Über das Geistige in der Kunst an: Um das Sehen zu verstehen, müssen wir die Sinnestätigkeit selbst als eine geistige Tätigkeit begreifen.

  • Michael Bockemühl
    Pablo Picasso
    Band 6 der Reihe "Kunst sehen"
    Edition "Kunst sehen" - Band 6.

    Bockemühl zeigt, wie Picasso in Auseinandersetzung mit den verschiedenen Stilrichtungen seiner Zeit – etwa dem Realismus, dem Impressionismus und dem Kubismus – eine ganz eigene Auseinandersetzung mit der Malerei einleitet: Ohne die Idee der Abbildlichkeit vollständig aufzugeben erschließt Picasso den Bildraum für die eigengesetzliche Sprache der Farben und Formen und bringt beides in einen schöpferischen Austausch, der völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten freisetzt.

  • Michael Bockemühl
    Paul Cézanne
    Band 5 der Reihe "Kunst sehen"
    Edition "Kunst sehen" - Band 5.

    Das Werk Paul Cézannes als Wahrnehmungsschule: Im chronologischen Durchgang durch verschiedene Werkphasen führt Bockemühl in seinem hier verschriftlichten Vortrag vor Augen, wie Malerei am Beginn der Moderne Sehgewohnheiten aufbricht und das Verhältnis zur Wirklichkeit neu zu fassen sucht. Nicht allein wird das Vertraute auf der Bildfläche in einen neuen Erfahrungszusammenhang gestellt, sondern der Prozess der Wahrnehmung selbst rückt in den Fokus der Aufmerksamkeit.

  • Michael Bockemühl
    Vincent van Gogh
    Band 4 der Reihe "Kunst sehen"
    Edition "Kunst sehen" - Band 4.

    Im Spannungsfeld von impressionistischer und expressiver Malerei formuliert van Gogh das Entstehen der Dinge malerisch als Reibung zwischen Farb- und Formwirkung, welche die Labilität der Wirklichkeit wie der Wahrnehmung selbst ins Feld führt. Wie der Gegenstand aus dem bewegten und bewegenden Strukturkontinuum hervortritt oder ihm gar abgerungen wird, macht für die Betrachter das Sehen und Erkennen als spannungsgeladene Ambivalenz wahrnehmbar.

  • Michael Bockemühl
    Paul Gauguin
    Band 3 der Reihe "Kunst sehen"
    Edition "Kunst sehen" - Band 3.

    Indem Gauguin die Ebene der Vermittlung selbst in die Wahrnehmung hebt – durch die Steigerung der Farbe und die Betonung der zweidimensionalen Bildfläche – setzt er die Unmittelbarkeit der Erfahrung der minutiösen Ausstaffierung der Wirklichkeit entgegen. Gauguins Farben buchstabieren nicht länger die Erscheinung von Dingen oder Räumen, sie eröffnen einen Dialog mit dem Betrachter.

  • Michael Bockemühl
    Claude Monet
    Band 2 der Reihe "Kunst sehen"
    Edition "Kunst sehen" - Band 2.

    Der Erstarrung der Bewegung und des Blickes – im Realismus der Malerei sowie in der Fotografie – setzte Claude Monet die Vielfalt der möglichen Erscheinungsformen entgegen. Farbe wird nicht länger als Eigenschaft der Dinge selbst aufgefasst, sondern als ein Phänomen des Zwischenraumes, der Luft und des Lichtes, flüchtig wie der Augenblick.