Keine leichte Entscheidung ...
Francois Ozon
Alles ist gutgegangen
2022, 109 Min. + 47 Min. Bonus, DVD
€ 19,95
ISBN 1863
Francois Ozon
Alles ist gutgegangen

„François Ozon feiert die Familie und das Leben." - STERN

Emmanuèle (Sophie Marceau), eine Schriftstellerin mit blühendem Privat- und Berufsleben, eilt ins Krankenhaus - ihr Vater André (André Dussollier) hatte gerade einen Schlaganfall. Er ist Mitte achtzig, ein wohlhabender Fabrikant und Kunstsammler. Und ein Misanthrop, der das Leben leidenschaftlich liebt. Bereits im Krankenhaus wird ihm klar, dass er halbseitig gelähmt bleiben und für den Rest seines Lebens auf Hilfe angewiesen sein wird. Daher setzt sich ein Gedanke in ihm fest. Durch den Verlust seiner Selbständigkeit fürchtet er den Verlust seiner Würde und ein langes Dahinvegetieren. Ohne Aussicht auf Besserung möchte er darum sein Leben selbstbestimmt beenden.

„Ein Film über die Strenge und die Heiterkeit des Todes, das Abschiednehmen und Bleibenwollen."

Süddeutsche Zeitung

Emmanuèle, die Lieblingstochter, soll ihm bei diesem Vorhaben helfen. Ausgerechnet sie, die ihren Vater in der Jugend als egomanischen Patriarchen erlebt und ihm mehr als einmal den Tod gewünscht hat. Eine Mitarbeiterin einer Schweizer Sterbeklinik (Hanna Schygulla) reist nach Paris, um sich mit ihr und ihrer Schwester Pascale (Géraldine Pailhas) zu treffen, die eifersüchtig ist, weil der Vater nicht sie gefragt hat. Beide haben mit der Ambivalenz ihrer Gefühle zu kämpfen und müssen eine Entscheidung treffen, während der Vater sie als Heulsusen verspottet…

Frankreichs Meisterregisseur Francois Ozon inszeniert das Sterben als letzten Ausdruck des Lebens, ohne falsche Sentimentalitäten, mit leisen Zwischentönen, viel Liebe zum Detail und einer großen Portion Humor.


Schauen Sie sich hier den Trailer an: