Biographie eines außergewöhnlichen US-Präsidenten
Harald Kiczka
Jimmy Carter und das andere Amerika
1. Auflage 2022, 224 Seiten, Klappenbroschur
€ 18,90
ISBN 978-3-95779-151-1
Harald Kiczka
Jimmy Carter und das andere Amerika

Die erste Biographie dieses ungewöhnlichen US-Präsidenten im deutschen Sprachraum und eine leidenschaftliche Würdigung des Gewissens Amerikas.

In der langen Reihe von US-Präsidenten war Jimmy Carter zwischen 1977 und 1981 eine Ausnahmeerscheinung. Dieses Buch zeigt ihn von seiner persönlichen Seite mit seiner tiefen Religiosität und in vielen Facetten seiner Menschenfreundlichkeit. Gleichzeitig wird deutlich, wie der bescheidene Farmer aus dem Süden in seiner Amtszeit mit Weitblick zahlreiche Themen gesetzt hat, die uns gerade heute beschäftigen. Vor allem sind hier sein lebenslanger Einsatz gegen Rassendiskriminierung, für Frauenrechte und nicht zuletzt für den Klimaschutz zu nennen, den sich Carter bereits auf die Fahnen schrieb. Außenpolitisch steht er für eine Präsidentschaft ohne begonnene Kriege und mit historischen Friedensabkommen. Sein weit über die Amtszeit hinausreichendes Wirken für Frieden und Menschenrechte brachte ihm 2002 den Friedensnobelpreis ein.

Gerade im Blick auf die zerstrittenen und geschwächten USA der Gegenwart ist Carter als Gesicht des „anderen Amerika“ heute hoch aktuell. 


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Herzlichen Glückwunsch, Jimmy Carter!

Ganz am Ende des Heute Journals vom 1.Oktober 2023: Eine gute Würdigung seines Lebens und Wirkens, kurz und bündig.

Der Beitrag zu Carter beginnt bei Minute 27:35

Es lohnt sich, diese 220 Seiten zu lesen, die faktenreich und einfühlsam die inneren und die äußeren Wege dieses Mannes schildern, der nach wie vor als charismatische Gestalt das Weltgeschehen wahrnimmt und mitgestaltet.

Volker Harlan auf erziehungskunst.de

Lesen Sie die komplette Rezension hier.

"Jimmy Carter gehört in eine Reihe mit amerikanischen Philosophen wie Ralph Waldo Emerson, Henry David Thoreau und anderen idealistischen Vertretern der Bürgerrechte. Er ist ein Mensch, der nicht durch einen egozentrischen Lebensweg geprägt ist. Carters Leben, Streben und Wirken basieren auf höheren Werten. Er dachte in größeren Zusammenhängen, mit Visionen für eine hoffnungsvollere globale Zukunft." – Harald Kiczka

Harald Kiczka, Jahrgang 1954, hat in Bochum Philosophie, Anglistik und Amerikanistik studiert. Er war Fachlehrer für Englisch und Religion und Klassenbetreuer in der Oberstufe an der Rudolf Steiner Schule in Witten. Er hielt Vorträge, übersetzte und publizierte Artikel zu diversen Themen, vorrangig über das Thema Amerika. Er hat ausgewählte Werke Ralph Waldo Emersons übersetzt und herausgegeben und an der Veröffentlichung von Carl Stegmanns Buch Das andere Amerika mitgearbeitet. Seit 20 Jahren engagiert er sich ehrenamtlich in einem von ihm und seiner Frau gegründeten gemeinnützigen Verein für hilfebedürftige Menschen jedweder Herkunft.