Ein poetisch-autobiografischer Roman
Ingrid Leitner
Das Leben der Sternentaucherin
Ein poetisch-autobiografischer Roman
1. Auflage 2019, 256 Seiten, Klappenbroschur
€ 19,90
ISBN 978-3-95779-112-2
Ingrid Leitner
Das Leben der Sternentaucherin
Ein poetisch-autobiografischer Roman
Die Sternentaucherin erschüttert und rüttelt das Herz wach.

Die Sternentaucherin ist ein poetisch-autobiographischer Roman über den erstaunlichen Lebensweg eines Mädchens, das mit 15 Jahren fast völlig gelähmt wird, 24 Stunden beatmet werden muss, die letzte Salbung bekommt und trotzdem überlebt. Und nicht nur das: Sie lernt wieder selbst zu atmen, entdeckt ihre Stärken, promoviert in Germanistik, arbeitet als Redakteurin beim Bayerischen Rundfunk, trotz ihrer körperlichen Behinderung, trotz Rollstuhl – doch sie sitzt nicht im Rollstuhl, sie thront, wie eine Königin.

Die Reise der Sternentaucherin ist eine Reise zum eigenen Selbstwert und zur Menschlichkeit. Sie beginnt mit einer abgrundtiefen Verzweiflung und Not und führt zur Entdeckung einer großen inneren Kraft. Die Flügel des Geistes, der Fantasie und Kreativität erschließen ihr ein neues Leben: „Ihr wunderbares, behindertes, mit allen Sinnen genossenes, mit allen Fühlern betastetes, sprudelndes, schmerzhaftes, prunkvolles, zerbrechliches, unbegreifliches Menschenleben!“

Die Autorin erzählt mit dynamischer Sprachgewalt und ergreifender Ehrlichkeit ihre eigene Lebensgeschichte mit unbestechlicher Beobachtungsgabe sich selbst und anderen gegenüber. Die Sternentaucherin erschüttert und rüttelt das Herz wach, sie ist der Beweis, dass es sich lohnt, sich selbst niemals aufzugeben.

LeserInnen-Stimmen zum Buch

Das literarische Zeugnis einer unbändigen Lebenskraft, voller Wucht, voller Verzweiflung, voller Sehnsucht nach Licht und Leichtigkeit. Der Lebenslauf einer, die nicht laufen kann und dennoch oder gerade deshalb der eigenen Spur folgt. – Liane Dirks

Die Sternentaucherin ... nimmt uns mit auf ihre Lebensreise durch die dunklen Täler und die Abgründe des Seins, durch die Erfahrung des Todes bereits zu Lebzeiten, hinauf zu den lichtüberfluteten Berghängen, die dich die Nähe des Himmels spüren lassen. – Prof. Claus Eurich

Ingrid Leitner dringt mit ihren Aufzeichnungen in schier unbeschreibliches Terrain vor. Sie offenbart, wie Unerträgliches tragbar wird. Die Liebe, die Gelassenheit und Einfachheit, die sie am Ende in ihren Händen hält, aufnehmen und weitertragen – dazu lädt sie mich mit ihrer gesamten Lebenspräsenz ein. Danke! – Sylvia Kéré Wellensiek

Dieses Buch ist ein Fest: Es rührt zu Tränen, es schmilzt Scham und Trauer in Dankbarkeit ein. Es ist eine Ode an das Leben, die den Schmerz auskostet, die Sinnenfreude feiert und die Kraft des Geistes erahnen lässt – eines Geistes, der mehr ist als der Körper, mehr ist als Denken und Fühlen. Im Spiegel der Autobiographie von Ingrid Leitner dürfen wir der Kraft eines Geistes begegnen, der das Leben in allen seinen furchterregenden und köstlichen Facetten annimmt – so wie es ist. – Prof. Dr. Barbara v. Meibom

Dr. Ingrid Leitner wurde 1942 in München geboren. Sie erkrankte mit 15 Jahren an Kinderlähmung und war seitdem fast vollständig gelähmt. Trotz der Abhängigkeit vom Rollstuhl und zeitweiliger Heimbeatmung studierte sie Germanistik, Slawistik und Kunstgeschichte, promovierte in Germanistik und arbeitete über 30 Jahre als Redakteurin in der Redaktion Hörbild und Feature im Radio des Bayerischen Rundfunks.

Ingrid Leitner war Mitgründerin und langjähriges Vorstandsmitglied des Vereins „Club Behinderter und ihrer Freunde“ in München. Im Rahmen dieser Tätigkeit schrieb sie regelmäßig für das Mitgliedermagazin des CBF.

1996 erschien nach ausgiebiger Recherche ihr Buch Die Attentäterin Vera Zasulic – Über das Leben der russischen Revolutionärin des 19. Jahrhunderts. Ingrid Leitner schrieb zudem mehrere, bisher unveröffentlichte Kindergeschichten rund um die kleine, wunderwirkende Hexe Schilili.

Im März 2016 verstarb Ingrid Leitner an den Folgen ihrer Krankheit.